Girsbergerhaus - Fachwerk erleben

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Girsbergerhaus

Im Laufe der Jahrhunderte wurde die charakteristische Vorkragung an der Vorderfront wohl aus statischen Gründen und zur besseren Raumausnützung im Innern aufgegeben. Die auf dem Bild von 1907 markante Laube wurde in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts demontiert und die ganze Giebelseite mit dem seitlichen Anbau verschwand unter einem schützenden Eternitschirm. Lange Zeit konnten aufmerksame Betrachter vor allem an dieser Ecke die Entwicklung des Hauses ablesen. Auch die Rückseite  liess viel auf das ursprüngliche Aussehen des Vordergiebels schliessen.


Die eigentümliche Dachform ist durch die beiden ehemaligen Rauchöffnungen am First bestimmt, denn das Haus hatte ursprünglich kein über die Dachfläche führenden Kamin.


Das Bild von C. Roesch gilt als älteste Ansicht des Girsberger Hauses. Es illustrierte die heute kurz als  «Stammer Chronik» bezeichnete «Geschichte der Kirchgemeinde Stammheim und Umgebung» von Pfarrer Alfred Farner. Das Bild scheint ziemlich genau den Zustand des Hauses zur Zeit um 1900 abzubilden.

Im Laufe der Jahrhunderte wurde die charakteristische Vorkragung an der Vorderfront wohl aus statischen Gründen und zur besseren Raumausnützung im Innern aufgegeben. Die auf dem Bild von 1907 markante Laube wurde in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts demontiert und die ganze Giebelseite mit dem seitlichen Anbau verschwand unter einem schützenden Eternitschirm.

Lange Zeit konnten aufmerksame Betrachter vor allem an der Nord-West-Ecke die Entwicklung des Hauses ablesen. Auch die Rückseite  liess viel auf das ursprüngliche Aussehen des Vordergiebels schliessen.

Heute zeigt die rote Holzschalung an, wo sich die ehemalige Bohlenstube befand und nimmt Bezug auf die im Abbild von 1907 gezeigte Laube.


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